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Im Dorf Lök in der Provinz Yozgat, berichtet die Zeitung "Zaman", seien die meisten Bauern inzwischen von ihren Traktoren auf Esel umgestiegen. Die Zahl der Lastentiere im Dorf habe sich auf 100 verdoppelt. Das Landwirtschaftsamt habe mit 4.400 Eseln fast doppelt so viele verkaufte Tiere gezählt wie ein Jahr zuvor. Erste Hedgefonds sind inzwischen dabei, sich in großem Stil in anatolische Eselfarmen einzukaufen.
Der russische Milliardär Sergej Krupnikow hat allerdings kürzlich eine Gesellschaft gegründet, die derzeit von internationalen Investoren Kapital einsammelt, um Lasten-Yaks aus Nepal in die Türkei zu importieren. Junge Yaks sind in Nepal für etwa 20 Dollar erhältlich, sie können etwa viermal so viel Last bewegen wie ein herkömmlcher Esel. Yak-Transporte wären damit nach Krupnikows Rechnung vor Steuern etwa zehnmal günstiger als die Esel-Konkurrenz. Zudem sind Yaks in der Lage, als Abfallprodukt ein begehrtes Ausgangsmaterial (Bild unten) für die Dungverstromung zu liefern, mit der Krupnikows Donkey AG der Energiekrise ein Schnippchen zu schlagen plant.
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