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Die sind dringend nötig, um die Bevölkerung arbeitsfähig zu halten. Schließlich liefert Afghanistan inzwischen 93 Prozent des weltweiten Angebotes an illegalen Opiaten, ein Ausfall der nächsten Cannabis-Ernte könnte katastrophale Folgen haben. Das wäre ein schwerer Rückschlag für die Boombranche: Der Schlafmohnanbau konnte nach den Zahlen des aktuellen Jahresberichtes des Internationalen Suchtstoffkontrollrats (INCB) allein im Jahr 2007 um 17 Prozent gesteigert werden. Die Anbaufläche, auf der kein Weizen mehr wächst, sondern Cannabis, stiegt von 50.000 Hektar im Jahr 2006 auf 70.000 Hektar. Praktisch gesehen kommt das gesamte in Europa verfügbare Heroin aus Afghanistan.
1 Kommentar:
man kann eben nicht alles haben. sich aber den mohnanbau qua getreidelieferungen quasi subventionieren zu lassen, ist schon ein starkes stück.
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